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Bei Wartungsarbeiten an einer Maschine (Symbolbild) ist ein Mann mit dem Kopf zwischen zwei Maschinenteilen eingeklemmt worden. Er starb noch am Unfallort.
Bei Wartungsarbeiten an einer Maschine (Symbolbild) ist ein Mann mit dem Kopf zwischen zwei Maschinenteilen eingeklemmt worden. Er starb noch am Unfallort. © Symbolbild: dpa
15.02.2012

Mit Kopf in Maschine eingeklemmt - Arbeiter stirbt

Kraichtal. Bei einer Maschinenbaufirma in Landshausen ist es am Dienstagabend zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen. Ein Mitarbeiter wurde mit dem Kopf zwischen zwei Maschinenteile eingeklemmt und starb noch in der Firma.

Zwei Arbeiter der Firma waren gegen 18.50 Uhr mit dem Einrichten einer CNC-Fräsmaschine für anstehende Fräsarbeiten beschäftigt. Während sich ein 53-jähriger Arbeiter bei einem in der Maschine eingelegten Werkstück befand und dort Messungen vornahm, steuerte sie ein weiterer Arbeiter von einem einige Meter entfernten Kommandostand.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 53-jährige Arbeiter in der Folge mit seinem Kopf zwischen das Werkstück und die Maschine und wurde dort eingeklemmt. Obwohl der Vorgang von dem zweiten Beschäftigten sofort abgebrochen wurde, erlitt sein Kollege schwerste Kopfverletzungen. Trotz sofort eingeleiteter Versorgung durch die herbeigeeilte Notfallhilfe und einen Notarzt verstarb der Verletzte noch vor Ort.

Am Abend verschaffte sich ein Sachverständiger vor Ort einen Überblick über das Geschehen. Zudem wurden die für Arbeitsschutz zuständigen Behörden verständigt. Die Ermittlungen zur Ursache des Arbeitsunfalls hat die Kriminalpolizei übernommen. pol

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