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© Symbolbild: dpa
09.09.2015

Mit Laserpointer geblendet: S-Bahn-Führer muss zum Arzt

Karlsruhe. Gleich zweimal sollen bislang Unbekannte andere Verkehrsteilnehmer in Karlsruhe mit einem Laserpointer geblendet haben. Im ersten Fall, am Montag um 20.20 Uhr, war ein Straßenbahnführer der Linie 5 betroffen, der danach sogar zum Arzt musste.

Am Dienstag um 0.45 Uhr war ein 22-jähriger Peugeot-Fahrer auf dem Adenauerring Richtung Durlacher Tor unterwegs, als ein Insasse eines hinter ihm fahrenden Mercedes den Laserpointer-Strahl auf seinen Innenspiegel richtete. Der 22-Jährige wurde dabei so geblendet, dass er anhalten musste. Hinsichtlich der Verursacher dauern die Ermittlungen noch an.

Die Polizei warnt: Solche Aktionen sind keine Scherze und können, gerade im Straßenverkehr schwerwiegende Folgen haben. Nicht nur, dass es sich dabei um einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr handelt, die Betroffenen können in manchen Fällen dauerhafte Schädigungen der Augen erleiden.