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© Symbolbild: dpa
12.11.2014

Mit Pfefferspray hantiert: Realschule nach Großeinsatz von Rettungskräften geräumt

Holzgerlingen. Möglicherweise der unbedachte Umgang mit Pfefferspray hat am Dienstagnachmittag gegen 14 Uhr zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei geführt. Mehrere Schüler und Lehrer der Otto-Rommel-Realschule in Holzgerlingen hatten über Atemwegsreizungen und Übelkeit geklagt.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich sieben Schulklassen beim Unterricht im Gebäude. Innerhalb kurzer Zeit trafen knapp 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst an der Schule ein. Nachdem die Schüler zunächst aufgefordert worden waren, in ihren Klassenzimmern zu bleiben, wurde das Schulgebäude von einem Messtrupp der Feuerwehr abgesucht. Hinweise auf Schadstoffkonzentrationen haben sich dabei jedoch nicht ergeben. Im Anschluss wurde die Schule geräumt. Diese Maßnahme war kurz nach 15 Uhr abgeschlossen.

22 Schüler und Lehrer, die entsprechende Symptome zeigten, wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Zwei Kinder wurden zur weiteren Untersuchung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Um 15.15 Uhr konnte das Schulgebäude nach entsprechender Durchlüftung durch die Feuerwehr wieder freigegeben werden. Nach ersten Zeugenvernehmungen geht die Polizei derzeit davon aus, dass Kinder oder Jugendliche im Schulgebäude Pfefferspray versprüht hatten. Die Ermittlungen dauern noch an.