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So soll der mutmaßliche Brandstifter ausgesehen, der in Karlsruhe ein Auto in Flammen gesetzt und damit weitere Fahrzeuge und ein Haus beschädigt hat.
So soll der mutmaßliche Brandstifter ausgesehen, der in Karlsruhe ein Auto in Flammen gesetzt und damit weitere Fahrzeuge und ein Haus beschädigt hat. © Polizei
16.04.2012

Mit Phantombild auf Brandstiftersuche

Mit Hilfe eines Phantombildes sowie der Aufnahme einer Überwachungskamera hoffen die Karlsruher Ermittlungsbehörden eine Brandstiftung mit hohem Sachschaden an einem Auto vom 18. August 2011 klären zu können. Ein noch unbekannter Täter hatte damals gegen 3.30 Uhr in der Rüppurrer Straße ein Auto in Brand gesetzt. Zwei weitere Autos wie auch eine Hausfassade wurden durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen, so dass ein Gesamtschaden von über 20.000 Euro entstanden war.

Die Kriminalpolizei gelangte bei den weiteren Ermittlungen an das Bild einer Überwachungskamera, die den mutmaßlichen Täter im Laufe der Tatnacht aufgenommen hat. Darüber hinaus haben die Fahnder mit Zeugenhilfe ein Phantombild erstellt. Möglicherweise können aufgrund dieser beiden Bilder weitere Hinweise zur Person erlangt werden.

Der Mann war etwa 20 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß, schlank, mit kurzem, blondem oder blondgefärbtem Haar. Ferner hatte er auffällig blaue Augen und links am Hals zwei längliche Narben. Er trug in der Tatnacht Bluejeans, ein weißes Kurzarmhemd sowie eine Baseballmütze, in deren Besitz er allerdings nicht mehr ist. Auffällig ist auch eine schwarze Umhängetasche, die er quer über die Schulter trug. Den Ermittlern liegen Erkenntnisse vor, wonach die Person sich regelmäßig im Obdachlosen- beziehungsweise Punkermilieu aufhielt.

Hinweise zu der gesuchten Person nimmt der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Karlsruhe unter (0721) 939-5555 entgegen. pol