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25.01.2015

Mit Pistole und Schlagstock Wirtin überfallen und am Ende ohne Beute geflüchtet

Herrenberg. Mit Pistole und Schlagstock haben zwei maskierte Männer am Freitag gegen 22.55 Uhr versucht, in Herrenberg einen Gastronomiebetrieb auszurauben. Weil sie Unverständnis und Gegenwehr erlebten, mussten sie ohne Beute flüchten.

Kurz vor Betriebsschluss betrat das räuberische Duo ein Restaurant an der Steinbeisstraße und ging zunächst gezielt auf die sich im Bereich des Tresens aufhaltende 45-jährige Eigentümerin zu. Dabei hielten sie ihr eine Pistole und einen Schlagstock vor. Aufgrund mangelnder Sprachkenntnis mutmaßte die Betreiberin, dass sie zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert wurde.

Währenddessen betrat ein 37-jähriger Angestellter, der kurz zuvor auf den Vorfall aufmerksam geworden war, den Gastraum von einem Nebenraum kommend. Nachdem die beiden Täter diesen erkannten, wandten sie sich diesem zu und hielten ihm die Waffen vor. Im Verlauf ergab sich ein Gerangel zwischen den Tätern und dem Mitarbeiter, in dessen Verlauf der 37-Jährige durch einen Schlag mit einer der beiden Waffen an der Hand leicht verletzt wurde.

Die Täter ließen daraufhin unvermittelt von der weiteren Tatausführung ab und flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung. Der 37-Jährige wurde ambulant versorgt. Die Eigentümerin sowie noch zwei weitere Angestellte blieben bei dem Überfall glücklicherweise unverletzt.

Die beiden Täter werden jeweils als etwa 20 bis 30 Jahre alt beschrieben. Ein Täter war 1,70 Meter groß, von schlanker Statur und trug bei der Tat einen schwarzen Kapuzenpullover, Jeans und Handschuhe. Der zweite Täter wird ebenfalls als schlank beschrieben, trug einen grauen Kapuzenpullover, dazu ebenfalls Jeans und Handschuhe. Beide Täter trugen Maskierungsmittel in Form von Schals oder Tüchern.