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© Symbolbild Pixabay
26.10.2017

Mit Schokolade beladener Lkw brennt: Schnelle Feuerwehr verhindert Schoko-Fondue

Aalen. Ein 40-Tonnen-Sattelzug voll mit Schokolade ist am Donnerstagmorgen auf A7 in Brand geraten – nur dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass der Lkw inklusive Inhalt nicht als "Schoko-Fondue" geendet ist.

Der Laster war in Richtung Süden unterwegs, als der Fahrer plötzlich Brandgeruch wahrnahm. Das Feuer brach ausgerechnet in einem Tunnel aus, aber der Fahrer handelte sehr umsichtig: Er durchfuhr den Tunnel noch und stellte seinen Truck erst in gewisser Entfernung zum Tunnelende auf dem Standstreifen ab.

Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife der Autobahnpolizei sah den liegengebliebenen Lkw und den Auslöser für die Havarie. Am rechten Radlauf hatte sich ein Feuer entwickelt, das die Polizeibeamten sofort versuchten, mit ihrem Bordlöscher zu löschen. Gleichzeitig wurde die Feuerwehr alarmiert, die die Löscharbeiten der Polizei fortsetzte. Der äußerst schnell mit 21 Einsatzkräften an der Brandstelle eingetroffenen Westhausener Wehr gelang es, das Feuer so schnell zu löschen, dass es sich der Schaden auf die Zugmaschine beschränken ließ.

Wie noch während der Löscharbeiten festgestellt werden konnte, ging das Feuer von einer überhitzten Bremse am rechten Vorderrad aus; die Feuerwehr maß dort eine Temperatur von über 400 Grad Celsius, zu deren nachhaltigen Kühlung ein Handfeuerlöscher nicht ausreichte.

Der Schaden an der Zugmaschine wurde vorläufig auf rund 5000 Euro geschätzt. Der Inhalt des Sattelzuges, die Schokolade, blieb vollkommen unbeschädigt. Da haben die Naschkatzen, für die die Lieferung bestimmt war, gerade nochmal Glück im Unglück gehabt!