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Goldmünzen und Geldscheine fand die Polizei im Auto eines Mannes, der die Wertsachen am deutschen Zoll nicht deklarieren wollte. Jetzt haben die Behörden ein Viertel davon zurückbehalten.
Goldmünzen und Geldscheine fand die Polizei im Auto eines Mannes, der die Wertsachen am deutschen Zoll nicht deklarieren wollte. Jetzt haben die Behörden ein Viertel davon zurückbehalten. © dpa
20.02.2013

Münzenschmuggel aufgeflogen - Zoll behält ein Viertel

Goldmünzen und Geldscheine im Wert von mehr als einer halben Million Euro hat ein 52-Jähriger am Fiskus vorbei von der Schweiz nach Deutschland schmuggeln wollen. Zollbeamte fanden sie in neun Umschlägen unter den Sitzen des Wagens versteckt bei der Kontrolle seines Autos nahe Rheinfelden (Kreis Lörrach), wie das Hauptzollamt am Mittwoch mitteilte. Der Zoll behielt rund 138.000 der insgesamt mehr als 530.000 Euro zur Sicherheit ein.

Die Höhe des Bußgeldes ist einem Zollsprecher zufolge noch unklar. Mit dem restlichen Geld und den Münzen durfte der Mann am Montag weiterfahren. Er muss dem Zollamt aber noch begründen, warum er so viel Geld dabei hatte. «Wir gehen nicht von Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung aus», sagte der Sprecher. An der EU-Grenze müssen Barmittel ab einem Wert von 10.000 Euro angemeldet werden. dpa