nach oben
Es soll Hinweise darauf geben, dass das Nazi-Trio in Ludwigsburg gewesen sein soll. © dpa
13.06.2013

NSU-Ausschuss befasst sich mit Baden-Württemberg

Stuttgart/Berlin. Der NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag beschäftigt sich heute (Donnerstag/13.30) noch einmal mit Baden-Württemberg. In der nicht-öffentlichen Beratungssitzung in Berlin soll geklärt werden, ob der Ausschuss wieder in die Beweisaufnahme einsteigt.

Bildergalerie: Die Gesichter der Terrorzelle NSU

Eigentlich hatte das Gremium die Befragung von Zeugen abgeschlossen. Baden-Württemberg hatte kürzlich aber neue Akten an den Bundestag übersandt. Dubios ist die Rolle einer V-Person namens «Krokus» des baden-württembergischen Verfassungsschutzes.

Kurz nach der Ermordung der Polizistin Michele Kiesewetter in Heilbronn will «Krokus» den Behörden gemeldet haben, dass Rechtsextremisten versuchten, etwas über Gesundheitszustand von Kiesewetters schwer verletztem Kollegen herauszufinden. Der Ausschuss untersucht, warum die Mordserie des rechtsterroristischen NSU jahrelang unentdeckt blieb.