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Die Feier verlief größtenteils friedlich, allerdings gab es eine Vielzahl an übermäßig alkoholisierten Teilnehmern.
Die Feier verlief größtenteils friedlich, allerdings gab es eine Vielzahl an übermäßig alkoholisierten Teilnehmern. © Symbolbild: Adobe Stock
06.05.2019

Nach Abi-Feier-Eskalation: Das hat die Polizei nun im Karlsruher Schlosspark vor

Karlsruhe. Nachdem im vergangenen Jahr die Prüfungsabschlussfeiern im Karlsruher Schlossgarten die Rettungsdienste an die Grenzen ihrer Kapazität brachten und von der Polizei beendet werden mussten, sollen diesmal Kontrollmaßnahmen im Vorfeld dabei helfen, derartige Zustände zu verhindern.

Mehrere hundert Schüler und Jugendliche versammelten sich im vergangenen Jahr am 2. Mai nach bestandenen Prüfungen im Schlosspark. Nicht nur Prüflinge selbst fanden sich dabei ein, auch junge Menschen ohne Bezug zu Schulklausuren gesellten sich dazu. Die Feier verlief größtenteils friedlich, allerdings gab es eine Vielzahl an übermäßig alkoholisierten Teilnehmern, wodurch die Rettungskräfte stark gebunden waren. Als die Beanspruchung der rettungsdienstlichen Versorgung zu groß wurde, mussten die Feierlichkeiten gegen 21 Uhr von Polizeikräften schließlich aufgelöst werden. Bis auf wenige Platzverweise kamen die Schüler den Aufforderungen, den Schlossgarten zu verlassen, nach. Dabei wurden jedoch erhebliche Müllmengen hinterlassen.

Das will die Polizei nun unternehmen

Ähnliche über die Maßen gehende Alkoholüberschreitungen versucht die Polizei nun bei den anstehenden Abschlussfeiern am kommenden Dienstag und Mittwoch zu verhindern. Mögliche Verstöße gegen die Jugendschutzbestimmungen, zum Beispiel durch den Konsum von branntweinhaltigen Getränken, werden gleich an den Eingängen zum Schlosspark durch Polizeibeamte geprüft werden. Gleich mehrere Jugendschutzteams werden zusätzlich Gespräche mit den Schülern suchen. Bei Verstößen, aggressivem Verhalten oder entsprechender Alkoholisierung sind unter anderem konsequente Platzverweise und auch die Kontaktaufnahme mit den Eltern angedacht.

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