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Durch eine defekte Oberleitung ist ein Schnellzug mit 300 Fahrgästen zwischen Mannheim und Heidelberg beschädigt worden. Foto: dpa Symbolbild
ice © dpa Symbolbild
12.09.2011

Nach ICE-Panne - Reparaturen an Oberleitung begonnen

MANNHEIM/HEIDELBERG. Nach der ICE-Panne zwischen Mannheim und Heidelberg hat die Bahn am Montagvormittag mit Reparaturarbeiten an der beschädigten Oberleitung begonnen. Das zweite, noch gesperrte Gleis sollte bis zum frühen Nachmittag freigegeben werden, teilte ein Bahnsprecher mit.

Am Sonntagabend war ein Schnellzug mit 300 Fahrgästen zwischen Mannheim und Heidelberg durch eine defekte Oberleitung beschädigt worden. Anschließend mussten beide Gleise rund neun Stunden lang gesperrt werden. Infolgedessen kam es am Montagmorgen zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr, wie ein Bahnsprecher mitteilte. Einige tausend Pendler im Nahverkehr mussten sich auf längere Wartezeiten einstellen.

Seit 7.00 Uhr sei die Strecke zumindest eingleisig wieder befahrbar, teilte die Bahn mit. Unklar sei, weshalb die Oberleitung beschädigt worden sei, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die betroffenen 300 Fahrgäste mussten am Sonntagabend mit Ersatzbussen vom Bahnhof Heidelberg-Wieblingen ihre Reise fortsetzen. Die Verbindung zwischen Mannheim und Heidelberg gilt nach Angaben der Deutschen Bahn als eine der am meisten befahrenen Bahnstrecken im Land. dpa