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Zu stark beschleunigt und den Ferrari zerlegt: Ein 57-Jähriger war auf der A8 ins Schleudern geraten.
Zu stark beschleunigt und den Ferrari zerlegt: Ein 57-Jähriger war auf der A8 ins Schleudern geraten. © Symbolbild: dpa
18.09.2015

Nach Stau Ferrari zu stark beschleunigt: 150.000 Euro Schaden

Leonberg. Das mit dem Stehen bei laufendem Motor und dem langsamen Stop-and-Go-Fahren hat offensichtlich noch funktioniert, nur das Beschleunigen bereitete einem 57-jährigen Ferrari-Fahrer größere Schwierigkeiten mit teuren Folgen. Auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Leonberg West und Rutesheim hatte es der Sportwagenpilot mit dem Druck aufs Gaspedal nach der Auflösung eines Staus wohl etwas übertrieben und dabei seinen Flitzer zerlegt.

Der glücklicherweise nur leicht verletzte 57-Jährige war am Donnerstagabend gegen 17 Uhr auf der A8 in Richtung Karlsruhe im stockenden Verkehr unterwegs. Nachdem sich der Stau aufgelöst hatte, beschleunigte er seinen Ferrari und gab dabei mutmaßlich zu viel Gas und verlor auf der feuchten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen. Er prallte dann zunächst in die linke Betonleitwand, wurde nach rechts zurückgeschleudert und blieb etwa 50 Metern auf dem Grünstreifen quer zur Fahrbahn zum Stehen. Der Ferrari-Fahrer wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Am Auto entstand Sachschaden in Höhe von etwa 150.000 Euro. Der Sportwagen war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme und der Bergung staute sich der Verkehr auf einer Länge von etwa sechs Kilometern.

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