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© Symbolbild dpa
14.05.2019

Nach Tod eines Deutschen in Chemnitz: Polizist teilt Haftbefehl auf Facebook

Hechingen. Ein Polizist aus Hechingen (Zollernalbkreis), der nach dem Tod eines Deutschen in Chemnitz einen Haftbefehl gegen einen tatverdächtigen Iraker auf Facebook geteilt hatte, muss 1200 Euro zahlen.

Das Geld sei bereits eingegangen, sagte am Dienstag ein Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft. Damit sei die Angelegenheit erledigt. Der Mann habe seinen Fehler eingesehen und sei auch nicht derjenige gewesen, der den Haftbefehl zuerst veröffentlichte. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Der Tod des 35-Jährigen, der im August vergangenen Jahres in der sächsischen Stadt erstochen worden war, hatte tagelange Ausschreitungen nach sich gezogen. Ein Syrer, der wegen der Bluttat derzeit vor Gericht steht, sowie ein noch nicht gefasster Iraker sollen die Tat begangen haben. Ein inzwischen vom Dienst suspendierter Justizbeamter hatte den Haftbefehl gegen den Iraker fotografiert und an Dritte weitergegeben. Diesen Haftbefehl hatte der Polizist aus Hechingen geteilt.

Anno nymus
15.05.2019
Nach Tod eines Deutschen in Chemnitz: Polizist teilt Haftbefehl auf Facebook

Er hat seinen Fehler eingesehen. Wie süß. Ein Gesetzesverstoß ist ja nur ein Fehler und woher sollte ein Polizist auch Gesetze kennen. mehr...

DerNachtgrapp
15.05.2019
Nach Tod eines Deutschen in Chemnitz: Polizist teilt Haftbefehl auf Facebook

Also eine mehrjährige Haftstrafe wäre ja wohl das Mindeste (Achtung, bei mir ist es nur Ironie!). mehr...