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Foto: Symbolbild
Gewalt © dpa-Archiv
19.01.2015

Nach gewaltsamen Tod eines Dreijährigen: Schon früher Vorwürfe gegen Tatverdächtigen

Nach dem gewaltsamen Tod eines drei Jahre alten Jungen im Schwarzwald konzentrieren sich die Ermittlungen auf den Lebensgefährten der Mutter. Gegen den 32-Jährigen habe es bereits im vergangenen Jahr den Verdacht der Kindesmisshandlung gegeben, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Freiburg am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Ermittler hatten demnach im Sommer 2014 einen Hinweis bekommen, wonach der Mann den damals Zweijährigen misshandelt haben soll. Dies habe ihm aber nicht nachgewiesen werden können. Die Staatsanwaltschaft habe das Jugendamt informiert.

Der 32-Jährige war am Freitag mit dem nun Dreijährigen zu einem Arzt nach Titisee-Neustadt gekommen. Er gab an, der Junge sei eine Treppe hinuntergefallen. Dem Kind konnte nicht mehr geholfen werden, es starb noch in der Praxis. Am Wochenende wurde Haftbefehl gegen den 32-Jährigen erlassen. Der Mann ist den Angaben zufolge nicht der Vater des Kindes.

Die 24 Jahre alte Mutter des Dreijährigen war laut Polizei ein paar Tage nicht zu Hause - auch nicht zum Zeitpunkt der Tat. Im Haushalt lebte ein weiteres, jüngeres Kind. Es wurde in einer Pflegefamilie untergebracht.