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05.03.2013

Neue Ermittlungsergebnisse zur Bluttat in Stuttgart - Leiche noch nicht gefunden

Stuttgart. Der 46-Jährige, der bei Winterthur in der Schweiz tot aufgefunden wurde, und in einer Stuttgarter Wohnung seine 59 Jahre alte Lebensgefährtin getötet haben soll, konnte nun identifiziert werden. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte ihn nun offiziell als dringend tatverdächtig, die Bluttat begangen zu haben. Von der Frau fehlt immer noch jede Spur.

Nach Auskunft der Schweizer Ermittlungsbehörden wurde der 46-jährige Tatverdächtige bereits am Donnerstagmorgen (28.02.2013) tot am Fuße des Eschenbergturms in der Schweiz gefunden. Der gesuchte Fiat Panda des 46-Jährigen war in der Nähe auf einem Parkplatz abgestellt. Die Ermittler gehen von einem Selbstmord aus.

Im Auto fand die Polizei Blutspuren. Ob es sich hierbei um das Blut der vermissten 59-jährigen Wohnungsinhaberin und Lebensgefährtin des 46-Jährigen handelt, muss durch weitere Untersuchungen geklärt werden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist der 46-Jährige dringend verdächtig, seine 59-Lebensgefährin getötet, in seinem Fiat Panda abtransportiert und an einem unbekannten Ort gebracht zu haben. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Die Ermittlungen dauern an.

Der 46-Jährige und die 59-Jährige lebten gemeinsam in der Wohnung der Frau im Stuttgarter Westen. Eine ihrer Untermieterinnen hatte am Donnerstag die Polizei alarmiert, weil sie Blutspuren in der Wohnung entdeckt hatte. Laut Polizei deuteten Kampfspuren darauf hin, dass der 46-Jährige die 59-Jährige getötet hat.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die in den Abendstunden des 27.02.2013 oder in der Nacht zum 28.02.2013 zwischen dem Stuttgarter Westen und Winterthur/Schweiz verdächtige Wahrnehmungen in Zusammenhang mit dem gelben Fiat Panda, S-HB 750, neuerer Bauart (Baujahr 2009) gemacht haben, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 8990-5461 zu melden.