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Realschulen konnten unter Grün-Rot nur innerhalb von Klassen differenziert fördern. Jetzt kommt die grün-schwarze Koalition der Forderung der Kommunen und der CDU nach weitergehenden Unterscheidungsmöglichkeiten entgegen.
Realschulen konnten unter Grün-Rot nur innerhalb von Klassen differenziert fördern. Jetzt kommt die grün-schwarze Koalition der Forderung der Kommunen und der CDU nach weitergehenden Unterscheidungsmöglichkeiten entgegen. © dpa
22.11.2016

Neues Konzept: Realschulen dürfen Klassen nach Leistungsniveau teilen

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Realschulen im Südwesten sollen künftig Schüler einer Jahrgangsstufe je nach Leistung in unterschiedlichen Klassen unterrichten können.

Bislang war es nur möglich, in den Klassen 7 und 8 innerhalb einer Klasse in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch zu differenzieren. Das Kabinett will das neue Realschulkonzept am Dienstag zur Anhörung freigeben. Danach (12.00 Uhr) wird Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) in Stuttgart die Details der Öffentlichkeit vorstellen.

Um das Konzept umzusetzen, soll die Zahl der den Schulen frei verfügbaren Poolstunden von derzeit 8 stufenweise bis zum Schuljahr 2020/2021 auf 20 erhöht werden. Im Endausbau kosten die Neuerungen, darunter auch die gezielte Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen, 618 Lehrerstellen.