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Auf ein Neues: Grünen-Bundeschef Özdemir träumt seit langem von einem Direktmandat zur Bundestagswahl in Stuttgart. Am Donnerstag stellen die Grünen ihn als Kandidaten auf. Doch Platzhirsch ist in Stuttgart ein CDU-Mann.
Auf ein Neues: Grünen-Bundeschef Özdemir träumt seit langem von einem Direktmandat zur Bundestagswahl in Stuttgart. Am Donnerstag stellen die Grünen ihn als Kandidaten auf. Doch Platzhirsch ist in Stuttgart ein CDU-Mann. © dpa
22.09.2016

Özdemir will wieder ums grüne Direktmandat in Stuttgart kämpfen

Stuttgart. Grünen-Bundeschef Cem Özdemir versucht erneut, bei der Bundestagswahl ein Direktmandat in Stuttgart zu erlangen. Özdemir will sich am Donnerstag für den Wahlkreis Stuttgart I aufstellen lassen. Vor vier Jahren verlor er bei der Bundestagswahl klar gegen den CDU-Politiker Stefan Kaufmann, der zur Wahl 2017 ebenfalls wieder antritt. Özdemir zog dennoch in den Bundestag ein, weil er Spitzenkandidat der baden-württembergischen Grünen war und als solcher ganz vorne auf der Landesliste stand.

Der Wahlkreis umfasst sowohl liberale Stadtbezirke, die tendenziell eher den Grünen zugetan sind, als auch gutbürgerliche, konservative Wohngegenden. Auf Bundesebene kämpft Özdemir derzeit um die Grünen-Spitzenkandidatur. Er konkurriert mit Bundestags-Fraktionschef Anton Hofreiter und dem schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck.