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Hätte er den Gurt angelegt, wäre der wohnsitzlose Autofahrer nicht sofort in den Knast gekommen. Bei einer Gurtkontrolle musste er nämlich seine Papiere vorlegen. Die Polizei nahm den per Haftbefehl Gesuchten sofort fest.
Hätte er den Gurt angelegt, wäre der wohnsitzlose Autofahrer nicht sofort in den Knast gekommen. Bei einer Gurtkontrolle musste er nämlich seine Papiere vorlegen. Die Polizei nahm den per Haftbefehl Gesuchten sofort fest. © dpa
15.09.2011

Per Haftbefehl Gesuchter bei Gurtkontrolle geschnappt

KARLSRUHE. Gurte können Leben retten. Und zuweilen kann ein angelegter Gurt sogar vor einer Haftstrafe schützen. Das weiß jetzt ein 52 Jahre alter, dummerweise nicht angeschnallter Autofahrer, der am Donnerstag in Karlsruhe bei einer Gurtkontrolle von der Polizei ertappt wurde. Sein Problem: Er wurde mit vier Haftbefehlen gesucht.

Bei der Überprüfung der Personalien des Wohnsitzlosen stellten die Beamten fest, dass der Mann drei Mal wegen Betrugs und ein Mal wegen Trunkenheit im Verkehr in den polizeilichen Fahndungssystemen auftauchte und eine Gesamtfreiheitsstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten zu verbüßen sowie eine größere Geldstrafe zu bezahlen hatte. Der Mann wurde festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. pol