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Pfefferspray bremst Labrador vor dem Bundesverfassungsgericht aus

Karlsruhe. Den Mittwochnachmittag nutzte ein 60-jähriger Hundehalter im Bereich des Botanischen Gartens in Karlsruhe für einen Spaziergang mit seinem Hund. Da der junge Labrador nicht angeleint war, lief er unkontrolliert über die Grasflächen und dabei auch durch den Schutzbereich des Bundesverfassungsgerichts. Dadurch geriet er ins Visier der Bundespolizei.

Bedingt durch die technischen Vorrichtungen zum Schutz des Objekts wurde mehrfach Alarm im örtlichen Bundespolizeirevier ausgelöst. Ein Beamter wollte daraufhin das Gespräch mit dem Hundehalter suchen. Noch bevor es zu diesem Gespräch kam, rannte der frei laufende Hund knurrend auf den Beamten zu. Um einen eventuell bevorstehenden Angriff abzuwehren, musste der Bundespolizist Pfefferspray einsetzen. Dies zeigte sofort Wirkung und der Hund brach seine Annäherung ab.

Zwischenzeitlich war auch der Halter des Hundes vor Ort und hatte die Möglichkeit, Augen und Nase seines Tieres mit Wasser zu reinigen. Anschließend wurde er auf das generelle Verbot hingewiesen, den gekennzeichneten Schutzbereich des Verfassungsgerichts zu betreten, sowie auf die Leinen-Vorschriften im Stadtgebiet Karlsruhe. Der Hundehalter zeigte sich einsichtig, woraufhin es der Bundespolizist bei einer mündlichen Verwarnung beließ. Wie es dem Labrador erging, ist nicht bekannt.