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Insgesamt führten die umfangreichen Ermittlungen der Kemptener Kriminalpolizei zur Sicherstellung von rund zwei Kilogramm Amphetamin und 1,2 Kilogramm Marihuana, sowie über 700 Gramm eines Streckmittels und etwa 25 Gramm Kokain. Darüber hinaus wurden über 6.000 Euro sichergestellt, weil diese vermutlich aus einem Teil der Rauschgiftgeschäften stammen.
Insgesamt führten die umfangreichen Ermittlungen der Kemptener Kriminalpolizei zur Sicherstellung von rund zwei Kilogramm Amphetamin und 1,2 Kilogramm Marihuana, sowie über 700 Gramm eines Streckmittels und etwa 25 Gramm Kokain. Darüber hinaus wurden über 6.000 Euro sichergestellt, weil diese vermutlich aus einem Teil der Rauschgiftgeschäften stammen. © Polizei
05.08.2015

Polizei zerschlägt Drogenbande – Mann aus Karlsruhe dabei

Karlsruhe/Kempten. Der Polizei in Kempten sind vier Drogendealer ins Netz gegangen. Bei den Wohnungsdurchsuchungen fanden sie nicht nur Drogen, sondern eine Spur, die zu einem fünften Mann nach Karlsruhe führte.

„Seit mehreren Monaten sind wir der Bande auf der Spur, deren Mitglieder im Verdacht stehen, im Unterallgäu einen schwunghaften Rauschgifthandel zu betreiben“, sagt Kripo Chef Michael Haber. Demnach werden ein 33-Jähriger aus dem Landkreis Unterallgäu, ein 32-jähriger Landsberger, ein 31-Jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck sowie ein 24-Jähriger aus dem Landkreis Augsburg verdächtigt, mit Amphetamin und Marihuana zu handeln. Am Dienstagvormittag nahmen die Kemptener und Karlsruher Ermittler im Raum Karlsruhe dann auch einen 33-jährigen weiteren Drogenlieferanten fest und setzten damit dem Handel ein Ende.

Als bereits am 23. Juli 2015 durch polizeiliche Ermittlungen bekannt wurde, dass ein 32-jähriger Drogenkurier aus Landsberg zu einer sogenannten Rauschgift-Beschaffungsfahrt in den Landkreis Fürstenfeldbruck aufgebrochen war, griffen die Kriminalbeamten erstmals zu: Auf der Rückfahrt kontrollierten ihn die Rauschgiftfahnder. Im Fahrzeug des Landsbergers konnte ein Kilogramm Marihuana aufgefunden werden.

Nahezu zeitgleich begannen die Ermittler mit den Durchsuchungen der Wohnungen aller Verdächtigen. Sie erlangten auch Erkenntnisse, die eine Spur nach Karlsruhe erhärteten. Bereits im Vorfeld hatte die Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Memmingen entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse erlassen.

Gegen die fünf mutmaßlichen Rauschgifthändler ermittelt die Staatsanwaltschaft Memmingen und Kripo Kempten derzeit. Vier von ihnen sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Der fünfte wurde am Mittwochnachmittag dem Haftrichter vorgeführt.

Die Festnahmeaktion der Kripo Kempten wurde von knapp 50 Beamten der Kripo Fürstenfeldbruck, der Kriminalpolizei in Karlsruhe, des Bayerischen Landeskriminalamtes, sowie der Operativen Ergänzungsdienste Neu-Ulm mit Diensthundeführern unterstützt.