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Weil ein Fußballspieler eine Rote Karte erhielt, kam es bei einem Jugendfußballspiel in Tübingen zu einer Massenschlägerei.
Weil ein Fußballspieler eine Rote Karte erhielt, kam es bei einem Jugendfußballspiel in Tübingen zu einer Massenschlägerei. © Symbolbild: dpa
12.10.2014

Polizeigroßeinsatz: Tumultartige Szenen bei Jugendfußballspiel

Fußball ist schon lange kein Spiel mehr, das für den reinen Spaß am Sport steht. Wenn sich Hooligans, Ultras und wie die ganzen Schlägertypen sich selbst so klassifizieren, nur noch vor und im Stadion prügeln wollen, dann hat das nichts mit Fußball zu tun. Dass Gewalt auf und neben dem Platz inzwischen auch die Jugendspiele im Griff hat, belegt ein eskalierter Kick in Tübingen, bei dem sich Spieler, Betreuer und Zuschauer eine handfeste Schlägerei geliefert haben.

Bei der Begegnung zweier Jugendfußballmannschaften in der Kreisleistungsstaffel Bezirk Alb kam es am späten Samstagnachmittag auf dem Sportgelände in Lustnau zu einer für mehrere Teilnehmer schmerzhaften Auseinandersetzung. Zwei Menschen wurden laut Polizei verletzt.

Grund der Schlägerei war wohl ursprünglich der Platzverweis des Schiedsrichters gegen einen Spieler. Anschließend daran kam es zu diversen Provokationen und letztlich zu tumultartigen Szenen, in deren Folge auch die Polizei gerufen wurde. Beim Eintreffen mehrerer Streifen des Polizeireviers Tübingen hatte sich die Lage allerdings wieder beruhigt. Wie viele Menschen an der Auseinandersetzung vom Samstag beteiligte waren, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. Gegen mindestens zwei Spieler werde wegen Körperverletzung ermittelt.

Das Spiel wurde vom Unparteiischen abgebrochen.