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20.10.2014

Postbank zahlt freiwillig 3000 Euro an Opfer von Phishing-Mail

Die Postbank zahlt 3000 Euro an ein Ehepaar aus Stuttgart, das Opfer einer sogenannten Phishing-Mail geworden war. Auf diesen Vergleich haben sich die Parteien in einem Zivilprozess vor dem Bonner Landgericht geeinigt, wie am Montag bekanntgegeben wurde.

Die Eheleute - 65 und 62 Jahre alt - hatten im Januar eine Phishing-Mail bekommen, durch die Betrüger an persönliche Angaben kommen. Sie selbst hatten keine Zweifel, dass die Mail von der Postbank stammt und gingen darauf ein: Sie gaben die Geheimzahl für das Telefon-Banking preis und beantworteten Fragen nach Geburtsdaten, Ausweisnummern, Kontonummer oder auch Scheckkarten-Nummer.

Zwei Tage später buchten die Betrüger telefonisch 7869,72 Euro von dem Konto ab. Die Eheleute meldeten den Fall der Polizei und verklagten die Postbank auf Rückerstattung der gesamten Summe. Vor Gericht kam es dann zu dem Vergleich.