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Ein verunglücktes Flugzeug liegt am 01.09.2016 auf einer Wiese bei Leutkirch. Der Pilot sowie seine zwei Passagiere seien «wahrscheinlich tot», wie ein Sprecher der Polizei bestätigte.
Ein verunglücktes Flugzeug liegt am 01.09.2016 auf einer Wiese bei Leutkirch. Der Pilot sowie seine zwei Passagiere seien «wahrscheinlich tot», wie ein Sprecher der Polizei bestätigte. © dpa
01.09.2016

Propellermaschine stürzt im Allgäu ab: Drei Menschen sterben

Leutkirch (dpa/lsw) - Beim Absturz eines Kleinflugzeugs nahe Leutkirch im Allgäu sind am Donnerstagmittag alle drei Insassen ums Leben gekommen. Der Pilot der Propellermaschine sowie seine beiden Passagiere sind tot, wie die Polizei Konstanz mitteilte. Das Flugzeug war demnach auf einem Rundflug über die Bodenseeregion. Gegen 13.00 Uhr sendete der Pilot einen Notruf und sprach von Motorproblemen. Ein Unwetter habe es zur Absturzzeit nicht gegeben. Zur Identität der Toten äußerte sich die Polizei in Konstanz zunächst nicht.

Das Kleinflugzeug war nach Angaben eines Polizeisprechers auf einem Flugplatz nördlich von Leutkirch (Kreis Ravensburg) gestartet. Dort ging später auch der Notruf aus der Maschine ein. Wie Uwe Stürmer, Leiter der Kriminalpolizei in Konstanz mitteilte, gab der Pilot als Grund für den Notruf Motorprobleme an der Maschine an. Helfen konnte dem Piloten aber niemand mehr. Das Motorflugzeug zerschellte auf einem freien Feld in der Nähe des Ortsteils Nannenbach. Die nächste Bebauung dort sind zwei Bauernhöfe in rund 500 Metern Entfernung hinter einer Kuppe.

Zur Identität der drei Toten sagte die Polizei zunächst nichts. Die Absturzstelle wurde weiträumig abgesperrt, Experten des Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung versuchten an dem Wrack Informationen zur Ursache des Unglücks in Erfahrung zu bringen. Weitere Details gab die Polizei zunächst nicht bekannt. Kurz nach dem Notruf sei der Funkkontakt mit dem Tower am Flugplatz abgebrochen, hieß es.