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Die Übergriffe der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf Minderheiten im Nordirak gehen weiter - Demonstranten aus ganz Deutschland wollen heute in Stuttgart ein Zeichen gegen die Gewalt setzen.
proest © dpa
23.08.2014

Proteste gegen Gewalt im Irak - CDU-Politiker erwartet

Stuttgart. Aus Protest gegen gewaltsame Übergriffe auf religiöse Minderheiten im Nordirak und im Nahen Osten wollen mehrere tausend Menschen am Samstag in Stuttgart auf die Straße gehen. Erwartet werden unter anderem auch der Unions-Fraktionschef im Bundestag, Volker Kauder (CDU) sowie der CDU-Bundesvize Thomas Strobl und der baden-württembergische Landtagspräsident Guido Wolf.

Der Veranstalter, das Patriarchalvikariat der Syrisch-Orthodoxen Kirche, rechnet mit mehr als 4000 Teilnehmern aus Deutschland und der Schweiz. Besonders im Irak werden die Christen von der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) verfolgt. Die geplante Lieferung deutscher Waffen an die Kurden im Irak löste eine heftige Kontroverse aus.

In Deutschland leben nach Angaben der syrisch-orthodoxen Kirche schätzungsweise 100 000 Mitglieder dieser Glaubensgemeinschaft - davon zwischen 10 000 bis 15 000 in Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung begann um 12.15 Uhr.