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Das Foto zeigt die beiden Anwälte des Angeklagten Jörg K. Hans Steffan (links) und Hubert Gorka.
Prozess gegen Vater des Amokläufers geht weiter © dpa
11.11.2010

Prozess gegen Vater des Amokläufers geht weiter

STUTTGART. Der Prozess gegen den Vater des Amokläufers von Winnenden (Rems-Murr-Kreis) wird am heutigen Donnerstag mit der Vernehmung weiterer Zeugen fortgesetzt. Der 51 Jahre alte Angeklagte wird der Verhandlung voraussichtlich weiter fernbleiben. Er hatte schon vor zwei Wochen wegen Krankheit nicht teilgenommen. Das Gericht hatte erklärt, es halte die Anwesenheit des Angeklagten für entbehrlich.

Der Mann muss sich seit Mitte September vor dem Stuttgarter Landgericht wegen mehrerer Fälle der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung sowie wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Der Sportschütze hatte eine seiner Pistolen unverschlossen im Schlafzimmer aufbewahrt. Damit hatte sein Sohn am 11. März 2009an seiner früheren Realschule in Winnenden und auf der Flucht nach Wendlingen (Kreis Esslingen) insgesamt 15 Menschen und sich selbst erschossen.