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Sichergestellte Waffen und Textilien mit Vereinslogos, die bei Durchsuchungen von Wohnungen von Mitgliedern der im Großraum Stuttgart agierenden rockerähnlichen Vereinigung mit dem Namen «Red Legion» am 13.06.2013 beschlagnahmt wurden, liegen im Landeskriminalamt in Stuttgart auf einem Tisch.
Prozess gegen drei Männer aus dem Rockermilieu © dpa
17.02.2014

Prozess gegen drei Männer aus dem Rockermilieu

Stuttgart. Nach einer tödlichen Messerstecherei zwischen verfeindeten Gruppen aus dem Rockermilieu müssen sich drei Angeklagte von Montag an erneut vor dem Landgericht Stuttgart verantworten. In einem ersten Verfahren war die Besetzung der Kammer gerügt worden.

Der Prozess wird deshalb neu aufgerollt. Verhandelt wird eine Messerattacke bei der im Dezember 2012 ein 22-Jähriger starb und mehrere Menschen verletzt wurden. Insgesamt stehen wegen dieser Tat damit 18 Angeklagte in drei Prozessen wegen gemeinschaftlichen Mordes vor dem Stuttgarter Landgericht.

Die drei zur Tatzeit 20-Jährigen sind Mitglieder der rockerähnlichen Gruppe Red Legion und waren mit den anderen 15 Angeklagten auf eine kleinere Black-Jackets-Gruppe losgegangen. Im vergangenen Sommer hat Innenminister Reinhold Gall (SPD) die im Großraum Stuttgart agierende Vereinigung Red Legion und deren Jugendorganisation Red Nation verboten.