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Fünf Stunden lang suchte die Polizei nach einem suizidgefährdeten Mann in Karlsruhe.
Polizei © Symbolbild: dpa
26.01.2012

Psychisch kranker Mann hält Polizei in Atem

Karlsruhe. Fünf Stunden lang hielt am Mittwoch ein psychisch auffälliger Mann in Karlsruhe Polizei und Bevölkerung in Atem: Der bei der Polizei wegen mehrerer Suizidandrohungen bekannte 34-Jährige hatte gegen 14 Uhr den Notruf 110 angerufen und gedroht, sich im Hauptbahnhof vor einen Zug zu werfen.

Zudem habe er mit „Gewalt gedroht“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Um eine Gefährdung von Unbeteiligten auszuschließen und des Mannes habhaft zu werden, verstärkten Bundes- und Landespolizei zunächst im Bahnhofsbereich deutlich ihre Präsenz – zunächst ohne Erfolg. Stunde um Stunde ging die Suche nach dem Mann weiter.

Erst am späten Nachmittag gab es offenbar Hinweise, dass sich der Gesuchte in Richtung Innenstadt begeben hatte. Als schließlich die Polizeiaktion auf den Bereich der Karlsruher Kernstadt ausgedehnt wurde, entdeckten Polizeikräfte den 34-jährigen Suizidgefährdeten. Kurz nach 19 Uhr konnten die Beamten den Mann beim Mühlburger Tor entdecken und dingfest machen.

Er wird nunmehr einem Arzt vorgestellt. Mit seiner Einweisung in eine psychiatrische Klinik ist zu rechnen. pol/sw