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Radioaktives Jod aus Japan in Freiburg gemessen © dpa
25.03.2011

Radioaktives Jod aus Japan in Freiburg gemessen

FREIBURG/BERLIN. Zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben und dem Beginn der Nuklear-Katastrophe ist erstmals radioaktives Jod aus Japan in Deutschland gemessen worden. Die Dosis sei absolut unbedenklich, teilte eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums am Freitag in Berlin mit. Die Spuren seien am Donnerstagabend wie erwartet an den höchstempfindlichen Messstellen des Deutschen Wetterdienstes, des Bundesamtes für Strahlenschutz sowie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Potsdam, Offenbach, Braunschweig und dem Schwarzwald-Berg Schauinsland bei Freiburg gemessen worden.

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«Es konnten geringste Spuren, ein fünftausendstel Becquerel Jod pro Kubikmeter Luft, nachgewiesen werden», sagte die Sprecherin. «Die daraus resultierende Dosis ist mehr als eine Millionen Mal niedriger als die Dosis, die ein Mensch durch die natürliche Strahlung erhält.»

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Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte, die Zollverwaltung prüfe sämtliche Warensendungen aus Japan mit Geigerzählern. Auf dem Hauptweg, dem Seeweg, seien aber noch keine Waren eingetroffen, die nach Unglück abgesandt wurden.