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Ein Betrunkener musste in Ludwigsburg mit einer Beruhigungsspritze ruhig gestellt werden.
Ein Betrunkener musste in Ludwigsburg mit einer Beruhigungsspritze ruhig gestellt werden. © Symbolbild: dpa
06.02.2013

Randalierer im Krankenhaus: Erst Beruhigungsspritze hilft

Ludwigsburg. Zwei Polizeistreifen, Klinikpersonal und eine Beruhigungsspritze waren am Dienstagabend nötig, um einen alkoholisierten Mann ruhig zu stellen. Zunächst randalierte er in einem Rettungswagen, indem er einem Rettungssanitäter mehrfach auf den Kopf schlug. Doch damit nicht genug.

Eine herbeigerufene Polizeistreife konnte seine körperlichen Attacken durch Anlegen von Handschließen fürs Erste unterbinden, jedoch bespuckte er die Beamten während der Durchführung dieser Maßnahme. Weil er nach Ankunft im Krankenhaus mit Gurten auf einem Bett angeschnallt wurde, versuchte er sich seines angelegten Mundschutzes zu entledigen. Als ihm dies gelang spuckte er einem 37 Jahre alten Polizisten ins Gesicht. Der Randalierer setzte sich weiter so sehr gegen Klinikpersonal und Polizei zur Wehr, dass eine zusätzliche Streifenbesatzung benötigt wurde. Erst nach deren tatkräftiger weiterer Unterstützung war es möglich, ihn erneut auf einem Bett anzuschnallen. Während der gesamten Dauer der Maßnahmen drohte der Mann die Polizisten in einer von ihm numerisch festgelegten Reihenfolge umzubringen. Ihm droht nun eine Strafanzeige wegen Widerstand, Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschädigung.