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12.02.2014

Rasante Verfolgungsjagd endet für 18-Jährigen im Gleisbett

Mannheim. Ein 18-jähriger Audi-Fahrer lieferte sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine Verfolgungsjagd mit der Polizei in Mannheim. Der Wagen viel einer Streife gegen 23.40 Uhr auf, weil er mit hoher Geschwindigkeit durch die Straßen raste.

Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf, verloren das Auto allerdings aus den Augen. Wenig später konnten sie es in einer Einbahnstraße, entgegen der Fahrtrichtung geparkt, aufspüren. Das Auto war verschlossen, auf dem Rücksitz schlief ein Mann. Daraufhin wurde der Audi weiter beobachtet, bis kurz darauf drei Männer einstiegen und losfuhren. Der Fahrer lenkte den Wagen entgegen der Fahrtrichtung und bog schließlich verbotswidrig in eine andere Straße ein.

Wieder wurde die Verfolgung aufgenommen. Der Audi-Fahrer wurde durch Lichthupe und Anhaltekelle zum Anhalten aufgefordert. Diese Zeichen ignorierte er, beschleunigte sein Auto und versuchte zu flüchten. Die rasante Verfolgung endete zunächst an einer roten Ampel, wo es den Polizeibeamten gelang, ihren Streifenwagen vor dem Audi querzustellen. Der junge Mann dachte jedoch nicht ans Aufgeben, legte den Rückwärtsgang ein und beschleunigte stark. Bei dem Versuch, das Auto zu wenden, verlor er die Kontrolle und schleuderte ins Gleisbett der Straßenbahn. Hier konnte er dann festgenommen werden.

Während seiner Flucht überfuhr der 18-Jährige mehrere rote Ampeln und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Ein Alkoholtest ergab 0,7 Promille, anschließend wurde noch eine Blutprobe entnommen. Gegen den jungen Mann wird nun wegen Straßenverkehrsgefährung und Trunkenheit ermittelt, sein Führerschein wurde einbehalten.