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Zweimal sollen ein 25-Jähriger und ein 16-Jähriger anderen Passanten die Geldbörse gestohlen haben. Als das zweite Opfer den Diebstahl bemerkte, stach der Ältere der beiden zu. Foto: Symbolbild
Zweimal sollen ein 25-Jähriger und ein 16-Jähriger anderen Passanten die Geldbörse gestohlen haben. Als das zweite Opfer den Diebstahl bemerkte, stach der Ältere der beiden zu. Foto: Symbolbild
15.12.2015

Raub im Rotlichtviertel: Flüchtling sticht mit Schere zu

Karlsruhe. Ein 25-jähriger Iraker sowie ein 16-jähriger Algerier sollen am Sonntagmorgen zweimal räuberischen Diebstahl in Karlsruhe verübt haben. Als sich ein Opfer zur Wehr setzen wollte, stach der Ältere der beiden mit einer Schere zu.

Laut Staatsanwaltschaft hatten die beiden Asylbewerber gegen 6.20 Uhr zunächst einen sogenannten Antanzdiebstahl in der Brunnenstraße, im Karlsruher Rotlichtviertel nahe des Durlacher Tors, verübt. Einem 54-Järigen wurde dabei der Geldbeutel gestohlen.

Gleich darauf sollen der 25-Jährige und 16-Jährige auf eine Gruppe von vier Franzosen zugegangen sein und einem 38-Jährigen 30 Euro aus der Gesäßtasche gestohlen haben. Als dieser das bemerkte und sein Geld zurückforderte, kam es laut Staatsanwaltschaft zu einer Rangelei. Dabei soll der Ältere der in Verdacht stehenden einem der Franzosen mit einer Schere in die Schulter gestochen haben. Anschließend flüchteten die beiden Tatverdächtigen.

Sie konnten kurze Zeit später jedoch von der Polizei festgenommen werden. Bei dem 16-jährigen Algerier konnte Diebesgut aufgefunden werden. Der 25-jährige Iraker hatte Blutflecken an seiner Kleidung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erließ der zuständige Haftrichter am Montagnachmittag gegen diesen Haftbefehl wegen räuberischen Diebstahls. Den Haftbefehlsantrag gegen den ebenfalls tatverdächtigen 16-jährigen Algerier lehnte das Gericht ab. pol/kri

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