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Ein schwarzer Schwan, wie auf unserem Symbolbild, sollte auf einem See bei Lorch eingefroren sein. Die Rettungsaktion der Polizei endete jedoch mit einer Überraschung.
Ein schwarzer Schwan, wie auf unserem Symbolbild, sollte auf einem See bei Lorch eingefroren sein. Die Rettungsaktion der Polizei endete jedoch mit einer Überraschung. © Symbolbild: dpa
19.12.2011

Rettungsaktion für eingefrorenen schwarzen Schwan mit kuriosem Ende

Lorch. Ein Schwan, der auf einem See einfriert? Gibt’s nicht, dachte sich die Polizei. Gibt’s doch, sagte ein Anrufer, der am Montagnachmittag die Polizei verständigte. Schließlich zeigte sich die Polizei doch hilfsbereit und fuhr zu den Waldhäuser Badeseen. Tatsächlich schwamm dort ein Schwan, majestätisch, schwarz und unnahbar. Er stand mitten im See und ignorierte die Kontaktversuche der Polizei hartnäckigst. Die Polizisten lehnten es rundweg ab, sich wegen des hochnäsig anmutenden Vogels nasse Füße zu holen. Zu Recht, wie sich herausstellen sollte.

Immerhin: Nach Besichtigung der Örtlichkeit war jedem Beteiligten der Schwanen-Rettungsaktion schnell klar, dass das zur scheinbaren Regungslosigkeit verdammte eines ganz sicher nicht war, nämlich eingefroren. Und noch eines schwante den Beamten, nämlich ein Verdacht. Zwei Anrufe später kam die Wahrheit ans fahle Dezemberlicht: Der Schwan ist aus Kunststoff und bewacht die Fische im See, denn er soll dort die Kormorane abschrecken. Und das scheint er gut zu machen, denn während der ganzen Zeit der Rettungsaktion wurde kein Kormoran beobachtet. Nicht aus Fleisch und Feder und auch nicht aus Plastik. pol

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