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27.03.2011

Rheinland-Pfalz: Rot-Grün gewinnt, CDU stärker, FDP raus

MAINZ. In Rheinland-Pfalz zeichnet sich nach den Hochrechnungen in ARD und ZDF (18.20 Uhr) deutlich ab, dass Regierungschef Kurt Beck (SPD) künftig eine Koalition mit den erstarkten Grünen eingehen muss. Seit 2006 regierte Deutschlands dienstältester Ministerpräsident mit absoluter SPD-Mehrheit in Mainz. Die CDU konnte mit Spitzenkandidatin Julia Klöckner zulegen, hat aber wegen der Schwäche der FDP keine Aussicht auf eine Regierungsmehrheit. Die Liberalen haben den Wiedereinzug in den Mainzer Landtag nicht geschafft.

Laut Hochrechnung verliert die SPD deutlich und kommt auf 35,2 bis 35,9 Prozent (2006: 45,6). Die CDU verbessert sich auf 34,2 bis 35,3 Prozent (2006: 32,8). Die Grünen schaffen mit 15,2 bis 16,8 Prozent klar die Rückkehr ins Parlament (2006: 4,6). Die FDP stürzt auf 4,0 Prozent ab (2006: 8,0). Die Linke kommt mit 3,2 bis 3,5 Prozent (2006: 2,6) ebenfalls nicht in den Landtag. Die Sitzverteilung: SPD 41 bis 42, CDU 40 bis 41, Grüne 18 bis 20. Die Wahlbeteiligung lag höher als 2006 (58,2), wahlberechtigt waren rund 3,1 Millionen Menschen.