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Hier geht's zum Brand: In der riesigen und begehbaren Schleifmaschine im Großgetriebewerk Bruchsal war Öl in Brand geraten. Foto: Tibor Czemmel
Hier geht's zum Brand: In der riesigen und begehbaren Schleifmaschine im Großgetriebewerk Bruchsal war Öl in Brand geraten. Foto: Tibor Czemmel © Tibor Czemmel
In der riesigen und begehbaren Schleifmaschine im Großgetriebewerk Bruchsal war Öl in Brand geraten. Foto: Tibor Czemmel
In der riesigen und begehbaren Schleifmaschine im Großgetriebewerk Bruchsal war Öl in Brand geraten. Foto: Tibor Czemmel © Tibor Czemel
Hier geht's zum Brand: In der riesigen und begehbaren Schleifmaschine im Großgetriebewerk Bruchsal war Öl in Brand geraten. Foto: Tibor Czemmel
Hier geht's zum Brand: In der riesigen und begehbaren Schleifmaschine im Großgetriebewerk Bruchsal war Öl in Brand geraten. Foto: Tibor Czemmel © Tibor Czemmel
In der riesigen und begehbaren Schleifmaschine im Großgetriebewerk Bruchsal war Öl in Brand geraten. Foto: Tibor Czemmel
In der riesigen und begehbaren Schleifmaschine im Großgetriebewerk Bruchsal war Öl in Brand geraten. Foto: Tibor Czemmel © Tibor Czemmel
03.11.2016

Riesige Schleifmaschine brennt im Großgetriebewerk Bruchsal - Schwer zu löschen

Bruchsal. In einer riesigen Schleifmaschine im Großgetriebewerk Bruchsal kam es am Mittwochabend zu einem Brand im Maschineninnenraum. Beim Schleifvorgang entzündete sich Schleifstaub mit dem in der Maschine befindlichen Öl. Ein Mitarbeiter versuchte sofort, mit einem Kohlendioxid-Löscher dem Feuer den Garaus zu machen, was leider erfolglos war. Durch die Rauchentwicklung löste die Brandmeldeanlage aus und alarmierte so die Feuerwehr.

Am Mittwochabend um 20.42 Uhr, während die Bruchsaler Feuerwehr gerade bei einem Brandmeldealarm an der Werner-von-Siemens Straße im Einsatz war, wurde diese auch zu einem Brandmeldealarm an die Christian-Pähr Straße gerufen. Durch einen Rückruf vom Objekt in der Feuerwehrleitstelle war sofort klar, dass es sich um einen Maschinenbrand handelte. Verfügbare Einsatzkräfte rückten sofort von der vorherigen Einsatzstelle ab und die Abteilung Bruchsal wurde erneut über Funkmeldeempfänger alarmiert. Das erste, nach kurzer Zeit eintreffende Löschfahrzeug bestätigte die Meldung und forderte sofort weiteres Sonderlöschmittel (Kohlendioxid und Metallbrandlöscher) an die Einsatzstelle.

Unter Atemschutz wurde mit CO2-Löschern versucht, das Feuer in der etwa sechs auf drei Meter Grundfläche messenden und begehbaren Maschine zu ersticken, was aber keinen effektiven Erfolg hatte. Das Feuer loderte im Öl immer wieder auf. Die Maschine verfügte über eine interne CO2-Löschanlage. Nachdem die große Maschine mit dem Brand geschlossen war, wurde diese interne Löschanlage ausgelöst. Dadurch war der Brand, der sich danach auf das Vorratsbecken des Öls beschränkte, nicht ganz gelöscht, aber die Anlage um einiges heruntergekühlt.

Um an das Vorratsbecken, in dem etwa 100 bis 200 Liter Öl lagerten, heranzukommen, wurde der Elektromotor darüber entfernt. Jetzt konnte gezielt der Behälter mit Kohlendioxid geflutet werden und anschließend das Öl mit der Schleifschlacke entfernt werden.

Bürgermeister Andreas Glaser und Fachbereichsleiter Dr. Moritz Heidecker machten sich vor Ort ein Bild über die Einsatzlage. Zur Absicherung der Einsatzkräfte war der Rettungsdienst mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, einem Rettungswagen, einem Rettungswagen des Malteser Hilfsdienst und der DRK Bereitschaft Bruchsal vor Ort. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Thomas Zöller mit 35 Einsatzkräften bis kurz nach 23 Uhr im Einsatz. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.