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Möhrentrester im Dönerfleisch ist an sich nicht gesundheitsgefährdend. Verboten ist es jedoch, diese Reste der Möhrensaftproduktion als Färbemittel für das Fleisch einzusetzen, vor allem, wenn die Möhrenreste zuvor als Tierfutter deklariert waren.
Möhrentrester im Dönerfleisch ist an sich nicht gesundheitsgefährdend. Verboten ist es jedoch, diese Reste der Möhrensaftproduktion als Färbemittel für das Fleisch einzusetzen, vor allem, wenn die Möhrenreste zuvor als Tierfutter deklariert waren. © Symbolbild: dpa
19.09.2012

Rückrufaktion: Möhrentrester für Tierfutter im Dönerfleisch

Wo Döner draufsteht, muss nicht unbedingt reines Fleisch drin sein. Wie „Stuttgarter-Zeitung.de“ meldet, hat ein Hersteller von Dönerspießen aus Göppingen als Tierfutter deklarierten Möhrentrester (Reste vom Möhrensaft-Pressen) unters Fleisch gemischt. Der Verzehr gefährde zwar nicht die Gesundheit, so soll es das Göppinger Amt für Verbraucherschutz bestätigt haben, aber da Tierfutter beigemischt sei, müssten die Dönerspieße entsorgt werden.

Wäre der Möhrentrester aus einem Lebensmittel herstellenden Betrieb gekommen, hätte es wohl keine Probleme gegeben. Die Möhrenreste sollen, so Stz-NEWS, „ dem Fleisch eine schönere dunklere Farbe geben“. Das allerdings ist verboten. Laut „Stuttgarter-Zeitung.de“ soll das Unternehmen „rund eine Tonne der zweifelhaften Zutat“ von einem Tierfutterhersteller gekauft haben.

Die Firma habe, so Stz-NEWS, alle Chargen aus der fraglichen Zeit zurückgeordert. Trotzdem ist jetzt die Produktion gestoppt worden, das Kühlhaus ist unter Verschluss. Unterdessen werden die zurückgeschickten Dönerspieße in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt entsorgt.

Hier geht es zum Artikel auf Stz-NEWS.

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