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Die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) steht am 20.04.2015 beim Bürgerempfang der Landesregierung im Konzilgebäude in Konstanz am Bodensee (Baden-Württemberg) zwischen anderen Ministern.
Die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) steht am 20.04.2015 beim Bürgerempfang der Landesregierung im Konzilgebäude in Konstanz am Bodensee (Baden-Württemberg) zwischen anderen Ministern. © dpa
04.05.2015

Runder Tisch Islam - Wer darf für den Islam sprechen?

Stuttgart. Anders als bei den christlichen Kirchen gibt es im Islam keine festen Ansprechpartner, sondern eine Vielfalt von Vereinen und Verbänden. Mit der Frage «Wer darf für den Islam sprechen?» beschäftigt sich am Montag in Stuttgart der Runde Tisch Islam. Gastgeberin Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) informiert (14.15 Uhr) die Öffentlichkeit später über die Ergebnisse des Gesprächs.

Die Schwierigkeiten des breiten Spektrums islamischer Glaubensgemeinschaften zeigen sich etwa bei den Anträgen für die Erteilung islamischen Religionsunterrichts an Schulen. Derzeit prüft das Kultusministerium, ob es die Trägerschaft einem von zwei interessierten Verbänden überantworten kann. Jüngst hatte das Ministerium mit der Begründung eines fehlenden Ansprechpartners bei der Unterzeichnung einer Erklärung für religiöse Toleranz darauf verzichtet, eine muslimische sunnitische Gemeinschaft einzubinden. Die Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) hatte dies kritisiert.