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Vor allem in Ballungszentren will SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid den Ausbau von Sozialwohnungen vorantreiben.
Vor allem in Ballungszentren will SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid den Ausbau von Sozialwohnungen vorantreiben. © DPA
11.01.2016

SPD will Anzahl geförderter Sozialwohnungen verdoppeln - Start in Landtagswahlkampf

Stuttgart. Mit einem Pakt zwischen Land und Kommunen will die SPD den Ausbau von Sozialwohnungen vorantreiben. Ziel sei es, die Zahl der geförderten Sozialwohnungen vom Jahr 2015 auf das Jahr 2016 zu verdoppeln.

Ihr Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Nils Schmid, kündigte am Montag in Stuttgart Gespräche für diesen Januar an. Das Land stellte nach seinen Worten im vergangenen Jahr rund 50 Millionen Euro speziell für den sozialen Mietwohnungsbau zur Verfügung. Nun werde die Summe um 40 Millionen Euro angehoben. «Beim Wohnungsbau ist jetzt Tempo angesagt», erklärte Schmid angesichts der angespannten Wohnungsmärkte vor allem in Ballungszentern.

Rund zwei Monate vor der Landtagswahl präsentierte die SPD ihre ersten zwei Großplakate. Das eine Plakat zeigt Schmid mit der Unterschrift «zusammen stark». Auf dem anderen Plakat ist eine ältere Hand zu sehen, die einen geschnittenen Apfel an eine jüngere Hand weiterreicht. Es soll das Thema «Zusammenhalt» symbolisieren, wie Generalsekretärin Katja Mast erklärte. In den Umfragen liegt die SPD unter 20 Prozent und damit weit unter ihrem Wahlergebnis von 2011. Damals hatte sie 23,1 Prozent der Stimmen erreicht. SPD und Grüne haben einander versprochen, zusammen weiterzuregieren - sofern es bei der Landtagswahl am 13. März für eine Regierungsmehrheit reicht. dpa/lsw