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Der SWR-Intendant Peter Boudgoust spricht am 12.02.2014 in Stuttgart bei der Jahrespressekonferenz des Senders. Foto: Franziska Kraufmann
Der SWR-Intendant Peter Boudgoust spricht am 12.02.2014 in Stuttgart bei der Jahrespressekonferenz des Senders. Foto: Franziska Kraufmann
19.01.2016

SWR-Elefantenrunden vor den Landtagswahlen ohne AfD-Vertreter

Stuttgart (dpa/lsw) - An den «Elefantenrunden» der Spitzenkandidaten im SWR kurz vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz werden keine Vertreter der Alternative für Deutschland (AfD) teilnehmen. Man habe mit «zusammengebissenen Zähnen» zur Kenntnis genommen, dass die Spitzenkandidaten der regierenden Parteien in beiden Ländern eine Teilnahme für den Fall abgesagt haben, dass die rechtspopulistische AfD mit am Tisch sitzt, sagte SWR-Intendant Peter Boudgoust am Dienstag in Stuttgart.

Der Sender habe angesichts der von ihm für falsch gehaltenen Weigerung von SPD und Grünen keine Alternative gehabt, als deren Wunsch nachzukommen. Alles andere wäre eine Farce gewesen. «Wir machen es so, weil wir uns an zwei Grundsätzen zu orientieren haben - dem gesetzlichen Informationsauftrag und der Verpflichtung zur Chancengleichheit», erläuterte Boudgoust. Allerdings sollen der Elefantenrunde mit Vertretern der im Landtag vertretenen Parteien Einzelinterviews mit den Spitzenkandidaten von Parteien mit Aussicht auf den Einzug ins Parlament folgen; das sind in Baden-Württemberg die Spitzenkandidaten von AfD und der Linken, in Rheinland-Pfalz von FDP, AfD und Linken.

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