nach oben
Beate Bube, Präsidentin des baden-württembergischen Amtes für Verfassungsschutz, bei der Präsentation des Verfassungsschutzberichtes 2011. Demnach stieg die Zahl rechtsextremistischer Demonstrationen in Baden-Württemberg erstmals seit 2006 wieder an. Foto: dpa
Beate Bube, Präsidentin des baden-württembergischen Amtes für Verfassungsschutz, bei der Präsentation des Verfassungsschutzberichtes 2011. Demnach stieg die Zahl rechtsextremistischer Demonstrationen in Baden-Württemberg erstmals seit 2006 wieder an
11.05.2012

Salafisten bereiten Verfassungsschutz im Südwesten Sorgen

Stuttgart (dpa/lsw) - Die radikal-islamischen Salafisten bereiten auch dem Verfassungsschutz im Südwesten Sorgen. «Wir messen Salafisten ein besonderes Maß an Problematik bei», sagte Innenminister Reinhold Gall (SPD) am Freitag in Stuttgart bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes. Es gebe eine «latente Gefährdungslage» durch den extremen Islamismus.

Von bundesweit 4000 Salafisten stammten etwa 500 aus Baden-Württemberg. «Der Salafismus ist der Nährboden für den islamistischen Terrorismus.» Laut Verfassungsschutzpräsidentin Beate Bube sind aber weniger als zehn Prozent dieser Muslime gewaltbereit. Dem Minister zufolge waren fünf Salafisten aus dem Land an Ausschreitungen in Bonn Anfang des Monats beteiligt, bei denen 29 Polizisten verletzt worden waren.

 

Leserkommentare (0)