AdobeStock_203157681

Schreckschusswaffe vergessen: Täter kehrt nach Einbruch zurück

Karlsruhe. Zwei Unbekannte sind in der Nacht zum Donnerstag in den Kiosk einer Klinik in Karlsruhe eingebrochen und haben Diebesgut im Wert von 2500 Euro erbeutet. Weil er seine Schreckschusspistole aber vergessen hatte, kehrte einer der Täter zurück – und wurde geschnappt.

Wie die Polizei mitteilte, entwendete die Diebe in dem Kiosk an der Steinhäuserstraße Münzgeld sowie Zigaretten. Nachdem die Langfinger durch ein aufgehebeltes Verkaufsfenster in den Innenbereich des Kiosks gelangt waren, hinterließen sie dort zahlreiche Spuren, darunter auch eine Schreckschusspistole. Außerdem bemerkte ein Wachmann des Krankenhauses in der Nacht einen verdächtigen Renault Twingo in der Nähe des Kiosks, brachte diesen jedoch zunächst nicht mit dem später festgestellten Einbruch in Verbindung.

Am Freitagmorgen hörte der Betreiber des Kiosks bei Vorbereitungen Geräusche aus dem Toilettenbereich. Als er daraufhin nachsah, entdeckte er einen Mann, der plötzlich erhebliche Schmerzen simulierte. Da der Verantwortliche wenig später den bereits vom Wachmann in der Tatnacht beobachtete Renault vor dem Kiosk sah, verständigte er die Polizei.

Bei den Ermittlungen erhärtete sich letztlich der Verdacht, dass es sich bei dem 42-Jährigen um einen der Einbrecher handeln könnte. Die Kennzeichen des Twingo waren bei der Polizei als gestohlen gemeldet und im Fahrzeug konnten Papiere des Verdächtigen aufgefunden werden.

Im Zuge der anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnte dann auch noch nahezu das gesamte Diebesgut aus dem Kiosk aufgefunden und beschlagnahmt werden. Die Ermittlungen zu einem möglichen Mittäter dauern derzeit noch an.