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© Symbolbild dpa
13.07.2018

Schussgeräusche am Karlsruher Bahnhof: Großeinsatz der Polizei

Karlsruhe. Großer Aufruhr in der Nacht zum Freitag im Bereich des Karlsruher Hauptbahnhofes. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, weil er Schussgeräusche gehört hatte. Ein Großaufgebot der Polizei war vor Ort.

Kurz vor 23 Uhr am Donnerstag meldete der Zeuge der Bundespolizei, südlich des Hauptbahnhofes sechs hintereinander folgende Schussgeräusche wahrgenommen zu haben. Daraufhin sei er zwei Personen bis zum Eingang eines am Hauptbahnhof gelegenen Hotels gefolgt, die er als Urheber vermutete.

In der Folge sperrten 36 Beamte des Polizeipräsidiums Karlsruhe mit Unterstützung von vier weiteren Kräften der Bundespolizei sowie unter Einsatz eines Polizeidiensthundes den Bereich um das Hotel ab. Zusätzlich wurden zwei Etagen der Herberge teilweise evakuiert. Schließlich kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere Personen, darunter auch zwei aus der Schweiz stammende junge Männer in Begleitung einer jungen Frau gleicher Nationalität, auf die sich bereits im Vorfeld ein möglicher Verdacht fokussierte.

Allerdings ergaben sich bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen keinerlei Hinweise bezüglich einer möglichen Schussabgabe. Auch die Fahndungs- und Suchmaßnahmen im Bahnhofsbereich nach verdächtigen Personen, Waffen oder pyrotechnischen Gegenständen blieben ergebnislos. Die Einsatzmaßnahmen endeten daher gegen 2.30 Uhr.