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Mit einem Bundeswehr-Airbus wurden schwer verletzte Syrer nach Stuttgart gebracht.
Mit einem Bundeswehr-Airbus wurden schwer verletzte Syrer nach Stuttgart gebracht. © Symbolbild: dpa
15.04.2013

Schwer verletzte Syrer in Stuttgart gelandet

Stuttgart/Berlin. Erstmals sind schwer verletzte Opfer des Bürgerkriegs in Syrien zur weiteren Behandlung in Deutschland eingetroffen. Ein Bundeswehr-Airbus landete am frühen Montagnachmittag nach Angaben des Airports auf dem Stuttgarter Flughafen. Die insgesamt 36 Verletzten wurden mit der Bundeswehr-Maschine aus Amman (Jordanien) ausgeflogen, wo sie bisher behandelt worden waren.

Der speziell ausgestattete Airbus sollte noch nach Köln, Hamburg und Berlin-Tegel weiterfliegen. Die Verletzten sollen in Bundeswehr-Krankenhäusern in Ulm, Hamburg, Berlin und Westerstede (Niedersachsen) weiterbehandelt werden.

Für die Behandlung der Verletzten stellt die Bundesregierung im Rahmen ihrer Hilfsaktion mehrere Millionen Euro bereit. Die Kosten für den Transport mit dem speziell ausgerüsteten Airbus trägt das Verteidigungsministerium. Deutschland hatte auch schon mehr als 5000 Verletzte aus dem Bürgerkrieg in Libyen aufgenommen.

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