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Glück im Unglück: Ein sechsjähriger Junge wurde mit seinem Kinderrad in Karlsruhe von einer Straßenbahn erfasst, aber nur leicht verletzt. © dpa
27.01.2011

Sechsjähriger von Straßenbahn zu Boden geschleudert

KARLSRUHE. Dank eines aufmerksamen Schutzengels und der schnellen Reaktion eines Straßenbahnfahrers ist ein sechsjähriger Junge bei der Kollision mit einer Stadtbahn am Donnerstagnachmittag in der Karlsruher Innenstadt nur leicht verletzt worden. Der auf einem Kinderrad sitzende Junge wollte mit seiner Mutter um 14.55 Uhr die Kaiserstraße überqueren. Unmittelbar nachdem beide hinter einer in Richtung Europaplatz fahrenden Bahn auf den Gleiskörper getreten waren, wurde der Junge von einer in Gegenrichtung fahrenden Stadtbahn der Linie S1 erfasst.

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Weil der aufmerksame Fahrer der Bahn, dem durch den Gegenzug die Sicht versperrt war, zuvor noch eine Notbremsung eingeleitet hatte, wurde der Junge nur mit mäßiger Geschwindigkeit im rechten vorderen Bereich der Stadtbahn erfasst und zu Boden geschleudert.

Dabei erlitt er nach bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei offenbar nur eine Gehirnerschütterung. Der Junge wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er vorsorglich stationär aufgenommen wurde. Die Mutter des Kindes erlitt ebenso wie der Fahrer der Bahn einen Schock. Er wurde von den Verkehrsbetrieben betreut und durch einen Ersatzfahrer ausgetauscht.

Der Straßenbahnverkehr in Richtung Mühlburger Tor war für rund 25 Minuten gesperrt, weshalb es zu erheblichen Behinderungen kam. pol

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