nach oben
© Symbolbild: dpa
24.05.2017

Sieben entlaufene Rinder von 40-Tonner-Lkw niedergefahren

Limbach. Den kühnen Fluchtversuch von der heimischen Weide haben sieben Rinder in der Nacht zum Mittwoch mit dem Tod bezahlt. Wie die Polizei meldete, waren die Tiere in Limbach (Neckar-Odenwald-Kreis) auf die Fahrbahn der B27 gelaufen und mit einem Lastwagen zusammengestoßen.

Der Fahrer des 40-Tonners blieb bei dem Unfall unverletzt. Vier der Rinder starben sofort, drei weitere mussten wegen schwerer Verletzungen noch am Unfallort von Polizisten erschossen werden. Später stellte sich heraus, dass noch weitere Tiere im angrenzenden Wald und einer Ortschaft unterwegs waren. Diese wurden dann von ihrem Besitzer versorgt.

Am Lastwagen entstand Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro. Für die Reinigung und den Abtransport der Kadaver musste die B27 kurzzeitig gesperrt werden. Wie die Tiere entkamen, war ungeklärt.