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Diesen Fressköder holte eine Spaziergängerin in Stutensee aus dem Maul ihres Hundes.
Diesen Fressköder holte eine Spaziergängerin in Stutensee aus dem Maul ihres Hundes. © Polizei
23.10.2015

Spaziergängerin findet präparierten Fressköder von Hundehasser

Stutensee-Staffort. Bei einem Spaziergang hat eine Hundehalterin am Donnerstagmittag auf einem Radweg in Stutensee-Staffort einen präparierten Fressköder entdeckt. Die Frau war gegen 13 Uhr mit ihrem Labrador-Mischling unterwegs. Bei einem Gebüsch hatte der Hund einen Fressköder, der mit einem fünf Zentimeter langen Blechstück (Widerhahen) durchstochenen war, ins Maul genommen.

Die Hundehalterin konnte den Köder rechtzeitig aus dem Maul ihres Hundes nehmen. Offensichtliche Verletzungen hat der Hund nicht erlitten. Die Frau brachte den Köder zur Polizei. Aufgrund des noch relativ frischen Zustandes des Köders ist davon auszugehen, dass das Präparat vor höchstens zwei bis drei Tagen vorsätzlich dort ausgebracht worden ist. Die weiteren Ermittlungen hat nun der Fachdienst Gewerbeüberwachung und Umweltschutz des Polizeipräsidiums Karlsruhe übernommen.

Falls ein Hund etwas Gefährliches gefressen hat oder Vergiftungserscheinungen zeigt, rät die Polizeihundeführerstaffel, schnellstmöglich und auch nachts mit dem Vierbeiner zum Tierarzt zu gehen, Erbrochenes oder Ausgeschiedenes vorsichtig in einer Plastiktüte zu sichern (Eigenschutz beachten) und wenn möglich den Stoff mitbringen, von dem das Tier gefressen hat. Dabei gelte es, zuallererst an die eigene Gesundheit zu denken, denn manches ist für den Menschen genauso gefährlich. In allen Verdachtsfällen kann Anzeige bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle erstattet werden.