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Beim Autozulieferer ElringKlinger ist man guter Laune. In Amerika laufen die Geschäfte prima.
Beim Autozulieferer ElringKlinger ist man guter Laune. In Amerika laufen die Geschäfte prima. © dpa
07.11.2017

Starkes Amerikageschäft treibt Autozulieferer ElringKlinger an

Beim Autozulieferer ElringKlinger ist man guter Laune. In Amerika laufen die Geschäfte prima. Leichter Dämpfer ist der Euro-Kursanstieg.
 Ein starkes Amerikageschäft hält den Autozulieferer ElringKlinger auf Wachstumskurs. Der Umsatz im dritten Quartal 2017 stieg um 7,9 Prozent auf 403,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus Dettingen an der Erms (Kreis Reutlingen) am Dienstag mitteilte. In Nordamerika lag das Plus den Angaben zufolge bei 16 Prozent, ähnlich hoch war es in Südamerika. In Deutschland (6,8 Prozent) und in anderen europäischen Staaten (4,0 Prozent) lief es schwächer, auch Asien (6,1 Prozent) lag unter dem Gesamtschnitt.
Die Firma stellt unter anderem Zylinderkopfdichtungen und Kunststoff-Leichtbauteile her. Als leichter Dämpfer erwies sich der Euro-Kursanstieg. Vorstandschef ist Stefan Wolf, der zugleich auch an der Spitze des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall steht. Er verwies auch auf andere positive Zahlen. So stieg das operative Ergebnis im dritten Quartal um 8,7 Prozent auf 33,9 Millionen Euro. Zum Teil lag das aber an Abschreibungseffekten wegen Zukäufen - rechnet man diesen Effekt raus, lag das Plus aber immer noch bei 6,7 Prozent.
Die gute Auftragslage führte auch zu einem erheblichen Personalaufbau: ElringKlinger hat rund 9400 Mitarbeiter und damit knapp 1000 mehr als vor einem Jahr.