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Stefan Mappus will seine Gerichtsniederlage im Streit mit seinen ehemaligen Rechtsberatern beim EnBW-Milliardendeal anfechten. Foto: dpa
Stefan Mappus will seine Gerichtsniederlage im Streit mit seinen ehemaligen Rechtsberatern beim EnBW-Milliardendeal anfechten. Foto: dpa
27.12.2015

Stefan Mappus wehrt sich weiter

Stuttgart. Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) wird nach einem Zeitungsbericht seine Gerichtsniederlage im Streit mit seinen ehemaligen Rechtsberatern beim EnBW-Milliardendeal anfechten. Die „Stuttgarter Nachrichten“ berichteten, der CDU-Politiker aus Pforzheim habe fristgerecht Revision gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart eingelegt und ziehe nun vor den Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

Zweimal war Ex-Regierungschef Mappus mit seiner Schadenersatzforderung gegen die Anwaltskanzlei Gleiss Lutz vor Gericht gescheitert. Dreh- und Angelpunkt des Rechtsstreits ist der Rückkauf der Anteile am Karlsruher Energiekonzern EnBW. Mappus hatte im Dezember 2010 am Parlament vorbei einen 45-prozentigen EnBW-Anteil von der französischen EDF für 4,67 Milliarden Euro zurückgekauft.