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Nach einem Steinwurf auf die A7 bei Heidenheim, bei der eine vierköpfige Familie schwer verletzt wurde, sucht die Polizei mit Hochdruck nach Hinweisen auf den Täter.  © dpa
26.09.2016

Steinwurf auf Autobahn: Familie schwer verletzt - Polizei sucht Täter

Heidenheim. Nach einem Steinwurf auf die Autobahn 7 bei Heidenheim bei der eine vierköpfige Familie schwer verletzt wurde, sucht die Polizei mit Hochdruck nach Hinweisen auf den Täter.

Bildergalerie: Steinwurf auf A7: Kind aus Auto geschleudert

Ein Steinewerfer hat auf der A7 bei Heidenheim einen schlimmen Unfall verursacht.

Wie ein Sprecher am Montag sagte, gebe es bislang wenig Rückmeldung aus der Bevölkerung. Erste Hinweise, dass der Stein einen vorausfahrenden Bus hätte treffen sollen, konnten nicht bestätigt werden. Ein Unbekannter hatte in der Nacht zum Sonntag einen großen Stein auf die A7 geworfen und dadurch einen schweren Unfall verursacht.

Die 25 Jahre alte Mutter schwebt seither in Lebensgefahr. Auch die sechs Jahre alte Tochter, die bei dem Unfall aus dem Auto geschleudert wurde, kam mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Der 33-jährige Vater und Fahrer des Autos sowie sein vierjähriger Sohn sind den Angaben zufolge stabil.

Die Kriminalpolizei hat eine Sonderkommission eingerichtet. Diese ist ab sofort unter Telefon (0800)1880110 und über die zentrale Telefonnummer des Polizeipräsidiums Ulm Telefon (0731)1880 rund um die Uhr erreichbar. Zeugen und Hinweisgeber werden dringend gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Ulm oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Steinewerfer auf der A8 bei Pforzheim

Auch auf der A8 rund um Pforzheim fliegen zuweilen Steine auf die Fahrbahn. Zum Beispiel zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-West und -Nord haben nicht das erste Mal Steinewerfer ihr Unwesen trieben. In unguter Erinnerung ist eine Serie vor einigen Jahren, die über mehrere Wochen ging. Der schlimmste Vorfall ereignete sich, als Unbekannte einen Stein in die Windschutzscheibe eines Autos warfen, dessen Fahrerin in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs war. Wie durch ein Wunder wurde niemand schwer verletzt.

Am Ende setzte die Staatsanwaltschaft eine hohe Belohnung aus, um die Mauer des Schweigens zu knacken. Doch die Täter wurden von ihren Mitwissern nicht verpfiffen. Im März 2011 wurden zwei Jungs im Alter von zehn und elf Jahren erwischt, die auf der Höhe von Eutingen Stöcke und Steine auf die Autobahn warfen.

Bei verdächtigen Wahrnehmungen sollten aufmerksame Fahrer unbedingt sofort die Notrufnummer 110 wählen. ol

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