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Ein Pferderipper hatte 2003 nahe Peine fünf Stuten durch Stiche getötet. Zwei der getöteten Fuchsstuten (Bild) waren tragend. In Ludwigsburg wurde am Wochenende eine Stute grausam getötet, ein zweites Pferd wurde durch Stiche verletzt.
Ein Pferderipper hatte 2003 nahe Peine fünf Stuten durch Stiche getötet. Zwei der getöteten Fuchsstuten (Bild) waren tragend. In Ludwigsburg wurde am Wochenende eine Stute grausam getötet, ein zweites Pferd wurde durch Stiche verletzt. © Symbolbild: dpa
14.07.2014

Stute auf Koppel erstochen, um Grillfleisch herauszuschneiden?

Ludwigsburg. Eine grausame Entdeckung machte eine Pferdebesitzerin am Sonntagmorgen auf ihrer Koppel in Ludwigsburg-Poppenweiler. Eines der drei dort untergebrachten Tiere, eine 18-jährige Stute, war in der Nacht zum Sonntag von einem Unbekannten auf brutale Art und Weise im Unterstand der Koppel getötet worden.

Das tote Pferd wies mehrere Stichverletzungen auf. Rücken- und Bauchbereich waren auf der ganzen Länge aufgeschlitzt und im Rückenbereich war Fleisch teilweise entfernt worden. Ein zweites Pferd wurde ebenfalls durch Stiche verletzt und musste tierärztlich versorgt werden.

Wie die bisherigen polizeilichen Ermittlungen ergaben, hatten der oder die Täter den Strom am Elektrozaun der Koppel ausgeschaltet und sich durch Umdrücken eines Zaunpfostens Zugang zur Koppel verschafft. Polizeibeamte fanden am Tatort eine Einweg-Grillschale.

Bei der Überprüfung eines etwa 50 Meter entfernten Grillplatzes stellte sich heraus, dass dort gefeiert worden war. Eine ursprünglich neben der Koppel abgelegte Palette war als Feuerholz verwendet worden. Ob Besucher des Grillplatzes in Verbindung mit der Tat zu bringen sind, steht zur Zeit noch nicht fest.

Neue Infos gibt es hier: Belohnung auf Pferderipper ausgesetzt - Keine Spur vom Fleisch

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