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Stuttgart 21

Stuttgart 21: Was kann der unterirdische neue Stuttgarter Bahnhof eigentlich leisten? Diese Frage wird heute bei den Schlichtungsgesprächen mit Heiner Geißler verhandelt. © dpa
Stuttgart 21: Was kann der unterirdische neue Stuttgarter Bahnhof eigentlich leisten? Diese Frage wird heute bei den Schlichtungsgesprächen mit Heiner Geißler verhandelt. © dpa
29.10.2010

Stuttgart 21: Schlichtungstreffen beginnt mit Vorwürfen

STUTTGART. Die öffentliche Schlichtung im Konflikt um das Bahnprojekt Stuttgart 21 geht heute in die zweite Runde. Zu Beginn der zweiten Runde der Schlichtung um Stuttgart 21 haben die Projektgegner der Bahn vorgeworfen, die Friedenspflicht zu missachten. Bei dem Treffen von Kritikern und Befürwortern steht noch einmal die Leistungsfähigkeit des geplanten Tiefbahnhofs im Zentrum.

Bildergalerie: Zweites Schlichtungsgespräch zu Stuttgart 21

Ursprünglich sollte dieses Thema bereits vergangenen Freitag abgeschlossen werden, Vermittler Heiner Geißler sah aber noch weiteren Gesprächsbedarf. Danach steht die Debatte über die geplante Neubaustrecke nach Ulm auf dem Programm. Das Treffen wird wieder live im Fernsehen und im Internet übertragen.

Zu Beginn der zweiten Runde der Schlichtung um Stuttgart 21 haben die Projektgegner der Bahn vorgeworfen, die Friedenspflicht zu missachten. Der Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, Gangolf Stocker, monierte, die Bahn setze mit Betonwinkeln die Arbeiten an den Fundamenten der Grundwasserregulierung für den Tiefbahnhof fort. «Unserer Auffassung nach liegen diese Arbeiten außerhalb der Friedenspflicht», sagte Stocker am Freitag.

Bahn-Technikvorstand Volker Kefer widersprach: Die Arbeiten dienten der Erdauffüllung. «Wir sind ganz klar der Ansicht, dass das eine erlaubte Arbeit ist.» Schließlich einigte man sich auf den Kompromiss, dass die Arbeiten mit den Betonwinkeln bis kommenden Donnerstag beendet sein sollen. Kefer will dies prüfen. dpa

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