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Das Foto zeigt den Eingang zum Kontrollbereich des Zwischenlagers für Atommüll am Kernkraftwerk Philippsburg (Kreis Karlsruhe).
Das Foto zeigt den Eingang zum Kontrollbereich des Zwischenlagers für Atommüll am Kernkraftwerk Philippsburg (Kreis Karlsruhe). © dpa
09.04.2013

Südwest-CDU plädiert für Festhalten an Gorleben

Stuttgart. Die oppositionelle CDU in Baden-Württemberg hält eine ergebnisoffene Suche nach einem Atommüll-Endlager für einen Rückschritt. «Eigentlich waren wir schon weiter. Wir hatten Gorleben», sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stuttgarter Landtag, Peter Hauk, am Dienstag im Deutschlandradio Kultur. In den Salzstock in Niedersachsen sei bereits viel Geld und Zeit investiert worden. Darum müsse Gorleben unbedingt Bestandteil der Suche bleiben.

Hauk ist der Meinung, dass Baden-Württemberg auch für ein Atom-Zwischenlager nicht infrage kommt. «Wir haben einen ordentlichen Zwischenlagerstandort in Gorleben, der dafür eingerichtet wurde.» Die Situation werde nicht besser, wenn es mehrere Standorte gebe.

Die grün-rote Landesregierung hatte den Weg zu einem möglichen Kompromiss maßgeblich mit geebnet, indem sie ihre Bereitschaft zu einer ergebnisoffenen Standortsuche auch im eigenen Land erklärte. An diesem Dienstagmittag treffen sich die Ministerpräsidenten der Länder und die Bundestagsfraktionschefs mit Umweltminister Peter Altmaier (CDU), um sich auf eine neue Suche zu einigen.

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